Warum RAW?

Die Grundsätze des RAW-Dateiformates und der entsprechenden Verarbeitung habe ich Euch ja schon im Artikel „Roh-Kost“ aufgezeigt. Es macht auch sicherlich Sinn sich diesen Artikel noch einmal zu Gemüte zu führen.

Heute geht es auch um RAW-Dateien, aber eher in der konkreten Anwendung. Es geht nicht um Ästhetik oder Kunst, schon gar nicht um Geschmack. Es geht um die technischen Möglichkeiten, die man durch RAW-Dateien hat.

Kurze Zusammenfassung des alten Artikels:
„Die RAW-Datei ist dabei viel größer, birgt mehr Informationen und bei der anschließenden Bearbeitung kann man aus den Schatten mehr Zeichnung rausholen, kann Bildrauschen reduzieren, selektiv nachschärfen, die Farbetemperatur ändern und vieles mehr! Einer der wichtigsten Punkte ist hier sicher die Farbtiefe: Rohdateien können (so sie denn in 16Bit Farbtiefe vorliegen) 65.536 unterschiedliche Farben  abbilden. Die JPEG-Datei ist kleiner, sofort verfügbar und der Schritt der Nachbearbeitung entfällt. JPEG-Dateien bilden lediglich 256 Farben ab.“

Hier aber nun das Praxisbeispiel, ein Bild von einem Sonnenuntergang.
Das erste Bild zeigt, wie die Kamera das JPEG speichert.
Das zweite Bild ist mit nur einem Klick (Automatische Tonwertkorrektur) aus einem RAW entstanden.
Das dritte Bild zeigt die Möglichkeiten der RAW-Dateien. Natürlich habe ich es bei diesem Bild übertrieben, es geht um das Aufzeigen des Möglichen!

Nochmal: Alle diese Ergebnisse wurden aus ein und demselben Ursprungsmaterial erarbeitet! Keine Retusche, kein Photoshopping. lediglich RAW-Entwicklung!
So, und nun bin ich auf Eure Kommentare gespannt!
LG
Georg

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Ein Kommentar zu Warum RAW?

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