Hier komm ich wech

so lautet der Titel des neuen Musikvideos von Walter Zurbrügg aus Emsdetten. Der Song ist ein musikalisches Bekenntniss zu seiner (und meiner) Heimatstadt.

WZ Detten

Wie kommt WebRock dabei ins Spiel? Das ist einfach und schnell erklärt. Walter hat einige unserer Aufnahmen aus Emsdetten gesehen, war offensichtlich von der Qualität der Aufnahmen angetan und sprach uns vor ein paar Wochen an. Er wollte gerne einige Panoramen aus Emsdetten für sein neues Musikvideo benutzen.
Spontan und ohne über die Konsequenzen nachzudenken sagten wir zu. Es galt dabei natürlich einige Vorgaben und Wünsche des Künstlers zu berücksichtigen. Auf die Einzelheiten muss ich nicht unbedingt eingehen aber es waren lösbare Aufgaben.

Das fertige Werk kann unter diesem Link angesehen und gehört werden.

Es war uns eine Freude bei diesem Projekt mitzumachen! Wieder eine neue Erfahrung und um genau diese sind wir jetzt wieder reicher. Danke Walter!

Gut Licht

Thomas M. Weber

 

 

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Alles Auf Anfang mit Sebastian PufPaff

Im Hörsaal H1 der WWU Münster trat am vergangenen Samstag Sebastian Pufpaff auf. Er präsentierte sein aktuelles Programm: „Alles auf Anfang“. Über zwei Stunden steht er ohne Hilfsmittel wie Zettel oder iPad auf der Bühne.

„Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel oder Fassade. Das Wir ist zum Ich verkümmert und fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und Spiegel-online. Doch wir sind anders. Wir wissen Bescheid. Noch sind wir wenige, doch wir werden mehr. Schon mit der Entscheidung, sich eine Live-Show ansehen zu wollen, brechen Sie aus. Ich verspreche Ihnen alles und garantiere für mehr. Wir lachen uns tot um kurz darauf wieder aufzuerstehen. Vergessen Sie den Sinn des Lebens, denn wir bauen uns unsere eigene Welt. Sie fragen sich, wovon das Programm handelt? Woher soll ich das wissen. Bin ich Gott? Ja, bin ich. Sie aber auch. Sind Sie bereit?“
(Quelle: Pufpaff.de)

WebRock hat den Auftritt mit der Kamera festgehalten. Viel Action gibt es naturgemäß nicht bei dem Kabarettprogramm eines Solisten. 😉 Dafür gab es viel auf die Ohren und zu lachen!

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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WebRock und Dr. Seltsam

Im Stadthafen von Münster wurden während einer Baumaßnahme, in etwa 4m Tiefe, zwei Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Ein drittes, noch unbekanntes Objekt, musste ebenfalls untersucht und entschärft werden. tw_DSC_7422-2WebRock durfte als Fotograf die Maßnahmen zur Entschärfung der Blindgänger begleiten. In einem Radius von 150m rund um die Fundstelle wurden ab 12:00 Uhr ca. 2.000 Menschen evakuiert. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Beschäftigte der umliegenden Betriebe, die vorzeitig ins Wochenende gehen konnten.
Aus diesem Grunde wurde auch die Betreuungsstelle der Johanniter in der Halle Münsterland nur von einer älteren Dame und den wartenden Journalisten aufgesucht.

Kurz nach 14:00 Uhr begann dann die Entschärfung der amerikanischen Bomben. Gut 70 min später kam dann endlich die Meldung, dass beide Blindgänger erfolgreich entschärft wurden. Bei dem dritten, anfänglich noch unbekannten, Objekt handelte es sich um einen Behälter mit Stabbrandbomben, der sich beim Abwurf damals nicht geöffnet hatte. Dessen Bergung war dann nur noch reine Routine.

 

Fotografisch anspruchsvoll war die Aktion nicht wirklich, so dass ich zu Kameraeinstellungen und weiterem Nerdkram nichts sagen muss. Trotzdem war das eine sehr anspannende Aktion. Jederzeit hätte es zu einer ernsten Situation kommen können. Es ist ein eigentümliches Gefühl zu wissen, daß nur ein paar Meter weiter jemand sein Leben riskiert, um eine Bombe unschädlich zu machen, deren einziger Zweck es war, den Tod zu bringen.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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Webrock Foto ist tot!!!

ACHTUNG – ACHTUNG – ACHTUNG!!!
Webrock Foto ist tot!
Es lebe https://www.facebook.com/WebRockFotode !!!
Facebook hat uns entlarvt! Wir (Thomas und Georg) sind gar keine einzelne Person, sondern eine „Gemeinschaft“.
Facebook entschloss sich deswegen richtigerweise zu einem radikalen Schritt:
Es hat das Profil von uns gesperrt.
Wir müssen uns nun wie alle anderen Facebookuser auch ein echtes Profil zulegen und Ihr müsst folgendes tun:
Geht auf https://www.facebook.com/WebRockFotode
Gebt uns dort ein „Gefällt mir“
Bleibt so weiter auf dem Laufenden.
Unser altes Profil (https://www.facebook.com/WebRockFoto) wurde von Facebook ebenfalls in eine Fanpage umgewandelt, alle unsere „Freunde“ haben diese Page automatisch mit „Gefällt mir“ bewertet.
Diese „neue“ Fanpage wird zum 01.05.2015 gelöscht.
Auch werden dort in Zukunft keine Neuigkeiten gepostet.
Nur dieser Text wird dort ebenfalls aufgeführt…
Wir sind uns sicher, dass Ihr uns alle weiter begleitet und freuen uns schon auf weitere Berichte für Euch!
Es grüßen
Thomas und Georg von
https://www.facebook.com/WebRockFotode

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Das flache, weite Land

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Man sagt ja, man sähe im Emsland bereits am Freitag wer am Sonntag zu Besuch käme. Es mag so sein, doch auch hier gibt es Orte, die man nicht kennt, geschweige denn schon mal gesehen hat. Zwischen Wäldern, Hügelgräbern und der Transrapid Strecke gibt es mehr zu entdecken als man ahnen würde. WebRock hat ein paar dieser Orte besuchen dürfen.

Einer dieser Orte ist ein Relikt des Kalten Krieges. Die SAS (Special Ammunition Site) war ein Depot für Atomwaffen. Da es weder Zäune noch Mauern gab, war der Zugang mehr als einfach.

Ein verlassener Gutshof, in der Urbexer Szene als Geisterhaus betitelt, machte diesem Namen keine Ehre. Wir haben jedenfalls weder Geister, noch andere mysteriöse Dinge dort entdecken können. 😉

Die Gedenkstätte des Dorfes Wahn war unser nächstes Ziel. Das Dorf wurde in den 1940er Jahren aufgelöst, da die Nationalsozialisten den Krupp´schen Schießplatz erweitern wollten. Im Zuge der Erweiterung wurde das Dorf Wahn dem Erdboden gleichgemacht. Wir besuchten den Friedhof des Dorfes.

Zum Abschluß der Tour besuchten wir eine Wiese, auf der 24 Kampfpanzer in 4 Reihen á 6 Panzern säuberlich abgestellt waren. Es handelt sich dabei um 23 amerikanische Modelle vom Typ M47 Patton und einem deutschen Leopard 1 Panzer.
So ganz erschlossen hat sich mir der Sinn der Kettenfahrzeuge auf der Wiese nicht. Für den Beschuß mit scharfer Munition werden sie sicher nicht eingesetzt, da sie äußerlich kaum Schäden an der Hülle aufweisen.
Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen, aber der Anblick dieser 24 Panzer ist schon schwer beeindruckend und bietet haufenweise Motive. Aber letztendlich dient jede Tour hauptsächlich dem fotografischen Interesse.

Daher ist zu den Panzerfotos noch etwas zu sagen. Ich wollte gerne das statische Objekt, den M47, scharf abbilden und im Himmel die vorüber ziehenden Wolken. Ich hatte Glück, der Himmel war perfekt für diese Aufnahmen geeignet. Eingesetzt habe ich dabei an meinem 14-24 Weitwinkel den Filterhalter von logodeckel.de und den Haida Optical Square Neutral Graufilter 150 mm x 150 mm. Der Filter hat unter dieser Lichtsituation mit Wolkenfeldern und sonnigen Abschnitten Belichtungszeiten von 60 – 70 sec ermöglicht. Gleichzeitig habe ich Blende mit f22 komplett geschlossen. Ja, die Beugungsunschärfen bei geschlossener Blende nehme ich dabei in Kauf. Meine Priorität lag woanders. 😉 Die ISO musste ich ebenfalls von der Standardeinstellung 100 auf 50 reduzieren. Nur so waren diese Belichtungszeiten möglich.

Fotografieren lernt man durch fotografieren!

Bis dahin, Gut Licht!

Thomas M. Weber

 

 

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Nuhr

Nuhr mal so… Wie bereits im letzten Jahr präsentierte sich Dieter Nuhr am letzten Freitag in seinem Anti Fotografen Outfit.

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Dunkle Bühne, helle Klamotten und permanentes Scheinwerferlicht machen es einem Nuhr Fotografen nicht leicht. Ist das gewollt oder war es einfach Nuhr Zufall? Dass man Nuhr 5 Minuten Zeit hat am Anfang der Show seine Bilder zu schießen macht es auch nicht gerade einfacher. Nuhr lässt WebRock sich von solchen Unannehmlichkeiten nicht ins Bockshorn jagen. 😉

Ich hatte Nuhr das 70-200 f2,8 dabei und drehte die ISO an der D800 auf Nuhr 1600. Die Nikon stand auf Modus A für Blendenpriorität. Dabei ließ ich die Blende die ganze Zeit offen bei Nuhr f2,8.

Nuhr nicht alles so eng sehen. 😉 Fotografieren lernt man durch fotografieren.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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Max Raabe & Palast Orchester

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Eine weitere Herausforderung für WebRock stand am vergangenen Donnerstag auf dem Plan. Max Raabe und sein Palast Orchester sollten in der Halle Münsterland auftreten und WebRock hatte die Erlaubnis zu fotografieren, allerdings nur während der ersten drei Lieder.
Tief durchatmen, alle erforderlichen Einstellungen (ISO 1600, Blende so weit offen wie möglich, VR einschalten) an der Kamera vornehmen, schon mal die Fotostandorte klären und los geht´s. Erstes Lied: ganz hinten vom Mischpult aus gerade aus auf die Bühne. Zweites Lied: schneller Wechsel der Position an die linke Seite der Bühne. Verdammt, sind die Lieder kurz. Dritter und letzter Standort, die rechte Seite der Bühne. Die Zeit für den Fotografen ist um und nun genieße ich das Konzert… 😉

„Lässig lehnt er am Klavier, mit auf der Bühne 13 stilvoll gekleidete Herren und eine Dame in einem Traum von Rosa – in ihrer Hand eine Violine. Und es erklingen „Kleine Lügen“, gesungen von Max Raabe, begleitet von seinem Palast Orchester. Willkommen in den 1930ern.

Am vergangenen Donnerstag luden Max Raabe & Palast Orchester in die Halle Münsterland ein. Raabe nahm seine Gäste mit auf eine erlebnisreiche Zeitreise. Was er mitgebracht hat – allerlei Liebe, Leid, Herzklopfen und gar kleine Schlüpfrigkeiten, dezent verpackt. Max Raabe erzählte an diesem Abend „nur die Wahrheit, jedenfalls im Kern“, gab auf alles eine Antwort, aber keine Garantie dafür. Sein Programm fasste er zusammen, dass er „am heutigen Abend von menschlichen Beziehungen und Topfpflanzen“ singt.

Max erzählte von Marie, welche im Jahr 1931 in einem hellen Baumwollkleid die Liebe gefunden hatte. Ein zauberhaftes Stück – voller Leichtigkeit und Schmetterlinge im Bauch. Auch präsentierte er gesungene Tänze. Egal ob feuriger Tango, der vom Leid mit den Frauen handelt oder rassiger Paso Doble – Max Raabe behielt stets die Contenance. Auch wenn er mit einem verschmitzten Lächeln von den Seitensprüngen in der Bar zum Krokodil am Nil berichtete.

Eher ruhig und klassisch wurde der Bariton, als er feststellt „Ohne dich…“ – einem herzlichem Liebeslied. In der Großen Halle konnte man regelrecht das Herzklopfen hören. Dezent romantisch, ganz im Stile der 30er, wurde es, als Raabe und einige Herren des Palast Orchesters a cappella „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ präsentierten. Und plötzlich war er weg von der Bühne. Tauchte aber wenig später mitten im Publikum wieder auf – Max Raabe ging auf Tuchfühlung. Anschließend forderte er „Keine Angst vorm ersten Kuss“, eher vor dem letzten.

Und dann war viel zu schnell Schluss. Irgendwas fehlte… der tosende Applaus entlockte dem Künstler dann doch noch zwei seiner Klassiker. Endlich kam die versprochene Topfpflanze – „Mein kleiner grüner Kaktus“. Schließlich sang er das, worin ihn jeder, der liebt bestätigen kann: „Küssen kann man nicht alleine“. Und ganz zum Schluss bat er sein Publikum noch ein letztes Lied singen zu dürfen – gern gewährten seine Zuhörer diesen Wunsch. Dann fiel der Vorhang.

Irgendwie verzaubert die Musik von Max Raabe und seinem Palast Orchester, obgleich man ihm auch gern abnimmt, dass er das nicht bewusst beabsichtige. Aber dafür sind seine Konzerte zu stimmig und sehr detailreich arrangiert. Sie tut gut – seine Zeitreise in eine zauberhafte, wenn gar auch leicht pikante Welt.“
(Text: Thekla Kerzel, Hofbericht)

Gut Licht

Thomas M. Weber

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Lily Dahab im Lichthof

Das neue Album „Huellas“ der Wahlberlinerin Lily Dahab offenbart sich als bewegende Widmung an ihre Heimat. Ungleiche Musikstile haben ihre Spuren (span. “Huellas“) in der Musik von Lily Dahab hinterlassen.
Mit ihrem Album hat sie ein kleines Meisterwerk erschaffen. Die Vielfalt der Spuren, die scheinbar in verschiedene Richtungen weisen, zeigten sich während dieses eindrucksvollen Auftritts durch unterschiedliche Stile.
Folklore, Flamenco, Samba, Bossa Nova, Tango, Pop, Jazz, aber auch arabisch anmutendes hinterließ seine „Huellas“.

Im ausverkauften Lichthof von Stroetmanns Fabrik erlebten die Gäste einen unvergesslichen Abend mit Lily Dahab und ihrer Band.

An diesem Abend habe ich  bewußt nur das 35er 1,8 und das 50er 1,8 mitgenommen. Das war eindeutig ein Fehler. Der relativ kleine Lichthof und die vielen Gäste schränkten meine Bewegungsfreiheit schon arg ein. Trotzdem habe ich versucht wenigsten durch ein paar Standortwechsel ein wenig Abwechslung in die Aufnahmen zu bringen. Beim nächsten mal ist meine Konzertlinse, das 70-200 f2,8 wieder dabei. Versprochen!

Gut Licht

Thomas M. Weber

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Alexa Feser im Jovel

DSC_5654WebRock ist in letzter Zeit öfter auf Konzerten an unterschiedlichen Locations unterwegs. Wir wollen damit unsere Erfahrungen in der LowLight Fotografie weiter ausbauen. Nirgendwo sonst muss man sich schneller auf wechselnde Lichtsituationen einstellen.

Fotografieren lernt man durch Fotografieren!

„Ein blonder Engel sucht Peter Pan, ihren Helden in der Skyline und findet mit Glück das Gold von Morgen! Wer ihre Lieder kennt, weiß von wem die Rede ist – Alexa Feser schenkte Münster ein Konzert, gemütlich im Jovel. Vor kurzem trat sie noch im TV auf und schaffte es beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest in Hannover bis ins Halbfinale.

Sie freute sich sichtlich in Münster zu Gast sein. Überschwänglich begrüßte sie mit rauer Stimme ihr Münsteraner Publikum. Auch fand sie den Empfang, vor allem das Catering im Jovel – jovel. Alexa war schon einmal bei uns, vor knapp zwei Jahren. Damals noch im Skater´s Palace und als Vorband. Nun aber lud sie ein ihrem Album „Das Gold von Morgen“ zu lauschen.

Es herrschte Wohnzimmer-Atmosphäre im Club, dennoch ließen Alexas Lieder viel Freiraum zum mitschwingen. Ihre Lieder spiegelten alle Facetten des Lebens wider: Herzschmerz, Abschied, Glück und Leid – keiner der Anwesenden kam bei ihr zu kurz.

Klavier spielen kann die Sängerin, aber leider zeigte sie ihre Kunst den Zuhörern zu wenig. Viel mehr konzentrierte sie sich aufs Reden. Zwischen ihren Liedern plauderte Alexa viel aus dem Nähkästchen. Sie erzählte wie ihre Songs entstanden sind, Geschichten, die mit den Songs nichts zu tun hatten und vom Tourleben. Beispielsweise, mit einem Schmunzeln, von einem Bademantel, der Schuld sei, dass sie nun in einem Nightliner nächtigte und nicht mehr im Hotel. Auch versuchte sie einen einsamen Mann an die Frau zu bringen. Nur stieß sie nicht bei jedem im Club auf Resonanz, so dass bereits nach dem dritten, oder vielleicht auch vierten oder fünften Lied, einige ihrer Gäste den Heimweg antraten. Schade!

Vielleicht kommt Alexa in zwei Jahren noch einmal nach Münster, mit einem frischen Album und neuen Geschichten! Bis dahin wünschen wir ihr das Glück von Morgen.“
(Text: Thekla Kerzel/Hofbericht)

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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Auf Mission mit WebRock

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Auf der Suche nach einem Standort für ein Missionshaus im Münsterland gründeten die Steyler Missionare (Societas Verbi Divini abgekürzt SVD) im Jahre 1920 zuerst in gemieteten Räumen des alten Kreuzherren-Klosters Bentlage in Rheine das Kloster St. Ludgerus. Noch im selben Jahr beabsichtigten die Steyler aber schon eine Klosterneugründung in der Nähe der Bahnstation Neuenkirchen Land. Dort befanden sich ehemalige Lager für französische und danach russische Kriegsgefangene. Durch Schenkungen und Flächentausch gelangten die Missionare hier an große und preiswerte Öd- und Heideflächen. Zunächst dienten ihnen Baracken als Unterkünfte, die Grundsteinlegung für das Missionshaus fand dann am 18. Juli 1928 statt. Die offizielle Einweihung des Missionshauses erfolgte am 10. Dezember 1929 durch Dr. Johannes Poggenburg, den Bischof von Münster. Bereits zuvor, am 30. September 1929 war auch ein Internat eingerichtet und der Schulbetrieb aufgenommen worden. Die Schule erhielt dann später den Namen Arnold-Janssen-Gymnasium und besteht weiterhin, jetzt in bischöflicher Trägerschaft.

Während des Krieges wurde das Missionshaus zum Reservelazarett. Nur wenige Priester verblieben im Haus, das insgeheim wegen der Enteignung, Beschlagnahme und Schließung der meisten Steyler Missionshäuser für kurze Zeit sogar als Theologische Hochschule für die Ausbildung von Priesterkandidaten diente. Hier verbrachte auch Bruder Kostka (Josef Wasel) SVD, dessen wundersame Heilung im Selig- und Heiligsprechungsprozess des Ordensstifters St. Arnold Janssen eine bedeutsame Rolle spielte und dessen mystische Schauungen erst später bekannt wurden, seine letzten Lebensjahre.

Das Missionshaus St. Arnold war auch die geistige Keimzelle des nach ihm benannten Ortsteils St. Arnold und stellte seit der Errichtung des Pfarrrektorats „ad st. arnoldum“ 1941 durch Bischof Clemens August Graf von Galen auch die Pfarrrektoren bzw. Pastöre der 2005 mit St. Anna wieder vereinten Pfarrei St. Josef in St. Arnold.

Die Fanziskanierinnen von Münster, St. Mauritz arbeiteten seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis Juni 2000 in Küche, Wäscherei, Internat und Pflegeheim von St. Arnold.

Die Diözese Münster übernahm am 1. Januar 1996 die Schulträgerschaft des im Missionshaus befindlichen Arnold-Janssen-Gymnasiums.

Aus personellen und finanziellen Gründen gab der Orden das Missionshaus nach fast 80 Jahren auf. Am 30. Juni 2008 verließ der letzte Rektor des Hauses, Pater Helmut Stadermann, mit insgesamt 8 weiteren Priestern und Brüdern das Gebäude. Das ehemalige Missionsgebäude ist seit dem 20. August 2008, auf Anordnung des Bürgermeisters von Neuenkirchen, vorläufig unter Denkmalschutz gestellt. Über die weitere Verwendung des Gebäudes hat das Bistum Münster als neuer Eigentümer zu entscheiden.

Zurück bleiben auf dem Klosterfriedhof etwa 200 verstorbene Steyler Missionare, so auch der Missionsbischof Hermann Westermann und der Bruder Kostka. Aus der einstigen „Waldkapelle“ wurde die heute unter Denkmalschutz stehende Friedhofskapelle mit dem Nachguss der Pietà des Künstlers Pater Büttgens SVD. (Quelle: wikipedia)

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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