Nikon D700

Mein bislang bester Kamerabody ist die Nikon D700. Über die Nikon D70s und die Nikon D300  habe ich mich langsam an meine erste Vollformat Kamera (FX) heran getastet. Ein Schritt den ich nicht bereut habe. Schon bei meiner D300 meinte Georg immer, dass ich nicht wüsste mit was für einem Geschoß ich da hantieren würde. Jetzt, mit der D700, verstehe ich langsam was er meinte.

Das bislang für mich beeindruckendste an der Kamera ist das Rauschverhalten bei hohen ISO Werten. Mich hat manch ein D80/D200/D300 Besitzer gebeten, dieses Thema in seiner Gegenwart nicht mehr zu erwähnen. 😉 ISO 3.200 sind wirklich ohne weiters möglich. ISO 6.400 geht auch noch wenn etwas Restlicht da ist. Dunklere Bereiche des Bildes sind dann doch etwas verrauscht. ABER, wir reden von ISO 6.400. Hier ein Beispielfoto. Aufgenommen habe ich es bei den Ritterspielen in Bad Bentheim.

Die D700 ist ein richtiges Arbeitstier. Sie ist zuverlässig wie meine anderen Nikon Kameras zuvor. Auch wenn sie bereits seit 5 Jahren auf dem Markt ist, ist sie dennoch auf der Höhe der Zeit. Die neue Nikon D800 spielt meiner Meinung nach in einer eigenen Liga und ist nicht der vielbeschworene Nachfolger der D700. Hier nun ein paar technische Daten:

CMOS-Bildsensor im FX-Format mit 12,1 Megapixel, großem Signal/Rauschabstand, hohem Dynamikumfang und integriertem Sensorreinigungssystem zur Staubentfernung.

ISO 200 bis 6400: erweiterbar aufwärts bis zu ISO 25600 (entsprechend) und abwärts bis zu ISO 100 (entsprechend).

Serienaufnahmen mit 5 Bildern/s (8 Bilder/s mit optionalem Multifunktionshandgriff MB-D10, bestückt mit einem Akku vom Typ EN-EL4a oder 8 Mignonbatterien bzw. Akkus gleicher Baugröße)

EXPEED Bildprozessor mit 14-Bit-A/D-Wandlung und Bildverarbeitung mit 16 Bit für überragenden Detailreichtum und feine Farbabstufungen.

Fortschrittliches Motiverkennungssystem, das die Messwerte von Belichtungs- und AF-Sensoren der Kamera für präzise Belichtungen und klar umrissene Bilder kombiniert.

AF-System Multi-CAM3500FX mit 51 Messfeldern. Einzeln wählbar oder konfigurierbar in Abdeckungseinstellungen mit 9, 21 und 51 Punkten.

Picture Controls sorgen für eine rationale Bildverarbeitung in der Kamera, indem gleichzeitig eine Gruppe von Bildparametern wie Schärfe, Kontrast, Helligkeit, Farbton und Sättigung in verschiedenen Farbraumeinstellungen angepasst werden kann.

3-Zoll-VGA-LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten und großem Betrachtungswinkel von 170°.

Live-View mit Autofokus ermöglicht die Bildkomposition über den LCD-Monitor. Es gibt zwei Modi: »Freihand« und »Stativ«.

DX-Format-Automatik: Das DX-Format wird automatisch ausgewählt, wenn ein DX-Nikkor montiert ist.

Schnelle Reaktionszeit: ca. 40 ms Auslöseverzögerung.

Active D-Lighting ermöglicht überragende Bilder mit hohem Kontrast durch automatische Anwendung der Farbtonkorrektur während der Aufnahme.

HDMI: Videoausgangsschnittstelle ermöglicht die Verbindung mit hochauflösenden Videosystemen.

Intuitive Ergonomie mit optimierten Tastenpositionen für schnelle und komfortable Handhabung.

Robustes Magnesiumgehäuse: vor dem Eindringen von Feuchtigkeit oder Staub geschützt.

Unterstützung von Wireless-LAN und Ethernet über den optionalen Wireless-LAN-Adapter WT-4.

Alles in allem eine sehr gelungene Kamera, die ich aus Gründen des besseren Handlings noch mit dem Batteriegriff MB-D10 ausgestattet habe.

Ich gebe es zu. Ich bin ein bisschen in diese Kamera verliebt!

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