„It´s not allowed City“ aka Dubai

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Durch eine unerwartete Fügung hatte ich die Gelegenheit für eine Woche in die Vereinigten Arabischen Emirate zu reisen. Die ersten Tage verbrachte ich in Dubai und Abu Dhabi. die letzten 2 Tage in Ras al Khaimah. Es war eine reine Fototour. Pool und Strand war nicht auf der Agenda.

Um es vorweg zu sagen, Dubai ist auf jeden Fall schwer beeindruckend. Nach spätestens 2-3 Tagen verfliegt allerdings der Zauber. Es ist eine Großstadt, fast wie andere auch. Natürlich ist alles edler als woanders. Alles ist schicker, alles ist feiner und alles ist klimatisiert. Wirklich alles. Das schliesst sämtliche Bushaltestellen mit ein. Es fehlt ihr aber an einer persönlichen Note. Es hilft nichts den Big Ben zu kopieren oder das Chrysler Building im Doppel zu haben. Auch das höchste Gebäude der Welt zu haben ist nicht alles. Es gibt keine echte Altstadt, nur Neues, noch edler und noch grösser…

Während der Tour durch die Stadt traf ich ständig auf Wachleute. Jedes Mal war irgend etwas not allowed. Es ist not allowed da durch zu gehen. Es ist not allowed hinein zu gehen. es ist not allowed die Glasfassade zu fotografieren. Es ist not allowed die Kamera da hin zu legen. Es ist not allowed diesen Zweig der Palmeninsel zu betreten oder zu befahren. Das gleiche gilt für bestimmte Strandabschnitte, die nähere Umgebung des Burj al Arab und noch so einiges mehr. Auf dem Bürgersteig stehen zu bleiben um auf die Blaue Stunde zu warten ist auch so ein Beispiel, es war not allowed… Das war also wirklich alles andere als Fotografenfreundlich…

Freundlich waren ausnahmslos alle Nichtwachmänner. Egal wen ich mal nach dem Weg oder was anderes fragen musste war freundlich, nett und zuvorkommend. Die Menschen in der Stadt machten insgesamt einen entspannten Eindruck.
Entspannt volltanken konnte ich meinen Leihwagen für 15,-bis 18,- EUR.

Der Höhepunkt, im wahrsten Sinn des Wortes, war der Besuch auf dem Burj Khalifa. Ich hatte im Vorfeld die Karte gekauft und auch angekündigt mit Stativ dort hinauf zu wollen. Erstaunlicherweise war das allowed und es gab keine Probleme. Von der Aussichtsterrasse im 124. Stock hat man einen megageilen Blick über die Stadt. Falls das jemand ebenfalls machen möchte, soll er sich ein ca. 1m² großes schwarzes Tuch mitnehmen und um das Objektiv legen sobald der Bildausschnitt gewählt wurde. Damit verhindert man Reflektionen auf dem Foto weil man durch dickere Scheiben fotografieren muß.

Auf dem Weg zum Hotel in Ras al Khaimah kam ich in der Wüste noch an einem verlassenen Flugplatz vorbei. Das Gute an VAE Autobahnen ist, dass sie einem alle paar Kilometer die Möglichkeit geben zu wenden. Es standen eine Iljuschin 76 und eine Antonov 24  (Tante Anna) einfach so in der Wüste rum und wollten geurbext werden. Die Prioritäten waren somit auf Warnschilder ignorieren und einfach machen gesetzt.

Kurz vor dem Heimflug sollten unbedingt noch frei lebende Kamele auf den Chip. Auf einer Wegstrecke von 150km bis zum Flughafen sollte sich da bestimmt noch was machen lassen…

Der nette Kamelhirte war damit einverstanden fotografiert zu werden. Auch er war nett ohne dafür bezahlt worden zu sein. 😉

Gut Licht und denkt daran:

Es ist not allowed to stop WebRock!

Thomas M. Weber

 

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2 Kommentare zu „It´s not allowed City“ aka Dubai

  1. Peter Leyendecker sagt:

    Wirklich tolle Fotos, Gratulation; aber ob ich nach Deiner Beschreibung noch nach Dubai will, ist mehr als fraglich …

  2. Peter Leyendecker sagt:

    Wirklich tolle Aufnahmen, Gratulation; aber ob ich jetzt noch nach Dubai will, ist nach Deiner Beschreibung mehr als fraglich …

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