Island – Tour der Gegensätze

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Mancher wird sich fragen, warum Island eine Trauminsel sein kann. Viele denken dabei eher an die Malediven und ihre wunderschönen Strände. Auf den Malediven war ich schon und es ist wirklich ein Paradies. Beides hat seinen Reiz. Aber die Unterschiede könnten größer nicht sein.

Island lockte mich zuerst mit seinen Nordlichtern, die ich unbedingt mal fotografieren wollte. Aber je länger ich mich mit der Planung der Reise beschäftigte, umso mehr Gründe fand ich, ausser den Nordlichtern, Island zu besuchen. Die Landschaft ist dort so unendlich schön und abwechslungsreich, dass man es kaum beschreiben kann.

Am ersten Tag nahmen wir uns den Golden Cirkel vor. Das ist eine Rundreise zu den wichtigsten Zielen im Südwesten der Insel. Man kann die Tour bequem an einem Tag schaffen, ohne dass es in Stress ausartet. Zu den Zielen gehörte zum einen der Geysir Strokkur und der Goldene Wasserfall Gulfoss.

Abends war laut Wettervorhersage der Himmel wolkenfrei, so dass wir uns gegen 21:00 Uhr auf die Jagd nach Nordlichtern machten.
Ich hoffe ernsthaft, es hat niemand gesehen, daß ich wie ein Indianer um den Marterpfahl um mein Stativ getanzt bin, als das erste Bild mit dem berühmten grünen Schleier im Kasten war!

Während der nächsten Tage steuerten wir weitere Ziele an. Im Grunde braucht man auf Island keinen Plan. Man setzt sich ins Auto und sobald man die Stadt verlassen hat, ergeben sich Motive und Fotolocations en Masse.

Ein besonderes Highlight war die Tour in eine Gletschereishöhle. Dabei krabbelt man unter der Abbruchkante eines Gletschers durch und befindet sich in einer anderen Welt. Durch die Fotografie bin ich schon wirklich viel rum gekommen und habe auch viel gesehen. Aber diese Nummer hat mir wirklich kurz den Atem geraubt. Der Anblick und das Gefühl unter einer meterdicken, jahrhunderte alten Eisdecke zu stehen war unbeschreiblich.

So flogen die Tage nur so dahin und wir mussten wieder Heim nach Deutschland. Allerdings waren wir uns am zweiten Tag schon einig, dass wir im Sommer nochmal wieder kommen werden. Jetzt fehlen nur noch ein paar Impressionen zur Blauen Stunde. 😉

Jetzt muss ich noch ein paar Worte zum Fotogedöns los werden. Ich habe mein komplettes Equipement dabei gehabt. Das war möglich, weil der Fototrolley (Lowepro X200) wirklich als Handgepäck durch geht. Dabei muss ich auch dickes Lob für die Fluggesellschaft Iceland Air aussprechen. Niemand hat sich an meinem Stativ oder dem großen Trolley gestört. Es war ein sehr angenehmer Flug mit euch. Anstelle der üblichen 20kg pro Koffer durften 23kg mitgenommen werden und das Handgepäck durfte nochmal 10kg auf die Waage bringen. So stand es geschrieben, kontrolliert hat es niemand.

Zum Schluss noch ein unendlich großes DANKE an meine liebe Frau, die den ganzen Kram, inclusive der Eishöhle, mitgemacht hat!

Gut Licht

Thomas M. Weber

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4 Kommentare zu Island – Tour der Gegensätze

  1. MS-Jürgen sagt:

    Also…………., die Bilder sind wie immer einsame Spitze. Sie machen Lust auf mehr. Ich hab Geschmack an Island gefunden. Vielleicht schaff ich es mal dorthin zu kommen. Mach weiter so.

  2. OS-Jürgen sagt:

    Glückwunsch, kein Kommentar. Die Bilder sind einsame Spitze!!!!
    Danke!
    Gruß
    Thomas

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