Ein Potpouri aus tausend Bildern…

…oder:
Wie ich die Übersicht verlor!
…und zurückgewann!

Thomas hat uns ja schon vor einiger Zeit erklärt, wie er seine Datensicherungen vornimmt.
Sicherlich ist das auch richtig und wichtig, allerdings helfen einem die drei, respektive  sechs Gigabyte überhaupt nichts, wenn man alle Bilder, Filme und was man sonst noch so braucht, einfach auf die Festplatten knallt.
Sicherlich haben viele von Euch schon beizeiten DAS Foto von Tante Trudes Namenstag gesucht auf dem die Neffen und Nichten so schicke Kleider anhatten!?
Nicht gefunden?
Ich hoffe Euch ein paar Tipps geben zu können, wie Ihr Ordnung in das Festplattenchaos bringen könnt!

1.: Verschiedene Partitionen für verschiedene Aufgaben!
Auf meinem Rechner gibt es drei Festplatten (bzw. Partitionen), die jeweils verschiedene Aufgaben haben. Partition eins (im Weiteren D:/ genannt), dient als Speicherort für meine Dateien, also allen Schriftkram, alle persönlichen Dokumente und so weiter.
Partition E:/ ist für meine Programminstalltionen, Programmupdates, Lizensschlüssel für meine Software und so weiter reserviert.
Die Partition F:/ schließlich dient dem ablegen (und wiederfinden) von Fotografien.

Wer nicht mit Partitionen oder verschiedenen Festplatten arbeiten kann oder möchte, dem helfen auch eindeutig benannte Ordner weiter. Man sollte halt nur darauf achten, alles IN diese drei Ordner zu packen und nicht daneben noch Ordner zu erstellen.

2.: Chronologie hilft!
Ich erspare Euch eine Erklärung, wie meine Partitionen D:/ und E:/ sortiert sind. Über F:/ würde ich aber gerne mit Euch reden.
Im Root (also der obersten Ebene von F:/) finden sich nur wenige Unterordner:
Es gibt den Ordner „Anleitungen“, den Ordner „Entwickeln“ und jeweils einen Ordner für jedes  Jahr von 2003 bis 2012.
Im Ordner „Anleitungen“ liegen (wie sollte es anders sein) Anleitungen in PDF-Form, aber auch verschiedene Fotoworkshops als PDFs, Bestätigungen über Garantieverlängerungen, etc.
Im  Ordner „Entwickeln“ liegen fertig bearbeitete Bilddateien, die darauf warten bei den nächsten Papierabzügen dabei zu sein. Ich muss hier also nicht mehr weiter in den verschiedenen Unterordnern suchen. Es handelt sich um Kopien der Originaldateien, damit ich diese Kopien nach einem Bestellvorgang einfach löschen kann und nicht mehr in die Unterordner zurücksortieren muss.

3.: Chronologie und Benennung!
Gehen wir nun in der Partition F:/ in den Ordner für 2012.
In diesem befinden sich nun etwas mehr als einhundert (100!) Unterordner. Diese haben ein eindeutiges Schema, nachdem sie benannt werden. Dieses sieht folgendermaßen aus:
„yyyy.mm.dd –  Orte – Namen –  Ereignisse“
Beispiel:
„2012.04.13 – Victoria Siedlung –  Westfalia – Trianel – Colani – Christian –  Thomas – Marius“
Natürlich ist dieser Ordnername besonders lang, es gibt auch kürzere:
„2012.03.25 – Weide Bork – Startrails“.
Wichtig ist die konsequente Einhaltung des Datumsformates, so erscheinen im Explorer die einzelnen Ordner immer chronologisch. Die Benennung hinter dem Datum ist Jedermanns eigene Sache.

Für mich hat sich dieses System bewährt. Es ist schnell und zuverlässig, ich kann chronologisch suchen (Tante Trude hat im März Geburtstag), ich kann aber auch im Suchfeld des Explorers „Trude“ oder „Geburtstag“ eingeben, wenn ich das Datum nicht mehr genau kenne.

4.: Feinheiten!
In den Datumsgenauen Ordnern liegen nun meine RAW-Dateien. Wenn ich diese entwickle legt das Programm (bei mir Lightroom 4) beim Export IN diesem Ordner einen Unterordner Namens „JPEG“ an. In diesem landen dann meine exportierten Jpeg-Dateien, die ich dann für das Internet benutzen kann, oder die ich den Ordner „Entwickeln“ (siehe Punkt 2.) kopiere.

Ich hoffe ich konnte Euch mein System zur Datei-Archivierung ein wenig näher bringen.
Ich finde es schwer das in Worte zu fassen, was man auf der Festplatte mit einem Blick sieht, einen Screenshot möchte ich Euch hier aber ungerne zeigen, da auch alle unsere privaten Familienbilder in dieses System sortiert sind und die (mit Verlaub) gehen nur uns was an! 😉

Verfolgt Ihr einen anderen Ansatz?
Habe ich Euch endlich die Erleuchtung gebracht?
Hat mein System Schwächen?
Lasst es mich wissen!
Viele Grüße
Georg

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Ein Kommentar zu Ein Potpouri aus tausend Bildern…

  1. Sven sagt:

    Klingt nachahmenswert! Beim nächsten rechnerneuaufsetzen werden ich das beherzigen!

    Schönen Gruß!

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