Der Lazarettbunker in Münster

WebRock kehrt einmal mehr zu seinen Wurzeln zurück. Über die (Bunker) Seite www.7Grad.org haben wir, das Web und das Rock, uns vor einigen Jahren kennen gelernt und so manche Bunker- und Höhlentour zusammen durch gezogen.
Nach den vielen spannenden Aktionen in der letzten Zeit haben wir uns mal wieder offiziell einem Bunkerprojekt zugewandt und den Lazarettbunker in Münster mit unseren Kameras erforscht.

tw_Lazarettbunker innen EG Abgang

„Der Hochbunker an der Lazarettstraße ist der einzige denkmalgeschützte Luftschutzbunker im westfälischen Münster. Er stammt aus den Jahren 1941 bis 1943. Den Plänen nach bot er insgesamt 548 Menschen Schutz vor alliierten Bombenangriffen. Die regelmäßige Belegung betrug jedoch etwa 1200 Personen, für einzelne Luftangriffe ist jedoch eine Belegung mit bis zur fünffachen Menge der geplanten Kapazität belegt. Der Bunker war der zweite fertiggestellte von insgesamt 15 geplanten Großbunkern innerhalb der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte ihn die britische Militärregierung zeitweilig als Lagerraum für Kartenmaterial. Heute befindet er sich im Besitz der Stadt Münster.

Eine Besonderheit der Anlage ist die Bauweise, die an eine mittelalterliche beziehungsweise frühneuzeitliche Befestigungsanlage angelehnt ist. Er sollte sich dadurch besser in das historische Stadtbild Münsters eingliedern, um eine Identifizierung aus der Luft zu erschweren. Dazu wurde er zusätzlich in direkter Nähe zur Promenade errichtet, der ehemaligen Stadtbefestigung, an der sich noch weitere alte Befestigungsanlagen befinden.

Neben der Architektur des eigentlichen Luftschutzbunkers wurde zudem die direkte Umgebung entsprechend angepasst. Dazu gehört ein eigens für den Bunker angelegter Wassergraben mit Zugangsbrücke. Wasser befand sich jedoch zu keiner Zeit in dem künstlich angelegten Graben. Stattdessen befinden sich in ihm unter anderem zwei Platanen und eine Rosskastanie, die unter Naturschutz stehen.“
(Quelle: Wikipedia)

Während drei Jahren, von ca. 1946 – 1949 wurde der Lazarettbunker auch als Gefängnis genutzt. Viel ist aus dieser Zeit nicht bekannt. Nur die von den Gefangenen in den Wänden der Zellen hinterlassenen Inschriften zeugen davon…

Für unsere Aufnahmen setzten wir eine Nikon D600, eine Nikon D800,  drei Nikon SB900 mit Yongnuo Funkauslösern, einen Nodalpunktadapter Marke Eigenbau, zwei Gas- und drei Taschenlampen ein.
Wir hatten 3,5 Stunden Zeit uns so richtig auszutoben und kreativ zu sein.

Gut Licht!

Thomas, das Web & Georg, das Rock

 

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