Der Hospitalbunker in Duisburg…

… war eine Location nach der wir sehr lange gesucht haben.

Nach fast einjähriger Suche hatten wir endlich heraus gefunden wo sich der „Hospitalbunker“ befindet. Besondere Schwierigkeiten haben uns dabei die unterschiedlichen Beschreibungen in diversen Foren bereitet. Diejenigen, die bereits dort waren wollten nicht mit der genauen Ortsangabe heraus rücken und alle anderen verbreiteten nur Gerüchte….

Wir vonWebRock halten den genauen Standort auch geheim. Und das hat einen sehr einfachen Grund. Im Laufe der Zeit haben wir sehr viele, sehr stark beschädigte Locations besucht und haben uns immer wieder über sinnfreien Vandalismus ärgern müssen. Die Respektlosigkeit fremden Eigentums gegenüber tolerieren wir nicht.
Der „Hospitalbunker“ ist von Beschädigungen weitestgehend verschont geblieben und das soll auch so bleiben.
Es sei nur soviel verraten, dass er sich in, oder sollte ich sagen unter Duisburg befindet. Er diente im Krieg als Luftschutzstollen und sollte auch als Hospitalbunker genutzt werden. Die Baumassnahmen dazu wurden aber nie abgeschlossen.
Später wurde der Bunker von ThyssenKrupp als Beschussanlage genutzt. Angeblich wurde dort Panzerstahl getestet. Mit welcher Munition man auf welches Material geschossen hat ist unklar. Der Raum in dem das Testmaterial mit der Bodenplatte verschraubt und anschliessend beschossen, wurde ist extrem beeinduckend. Überall sind die Einschlagsspuren der Geschosse zu sehen. Am anderen Ende des 100m langen Schußstollens liegt die Abschusskammer und direkt dahinter das Munitionsdepot.

Während dieser Tests muss es unter Tage ziemlich gerummst haben. Wieviel man draussen davon mitbekommen hat vermag ich nicht zu sagen. In direkter Nachbarschaft zu einem Güterbahnhof und einer Sinteranlage wird das wohl kam jemand bemerkt haben.

Hier aber nun ein paar Bilder aus der Anlage in Duisburg. Wenn ihr eine Anmerkung dazu habt, immer her damit.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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6 Kommentare zu Der Hospitalbunker in Duisburg…

  1. devid bernhardt sagt:

    hey Leute..
    Bin Dave, komme aus Duisburg..
    Ich kenne diesen Bunker, wir (ich und meine Leute von UNDERGROUND) nennen ihn aber „Honig-Bunker“
    Gibt auf dem Gelände noch andere Eingänge, zu anderen Bunkern..
    Auch dieses „Rohr“ ist mir bekannt.
    Dabei handelt es sich um eine „Tropfsteinhöhle“.
    Dort sind die Decken bereits eingestürzt, sodass sich dort Stalaktiten und Stalagmiten frei entfalten können :-p

    Habe dort unten leider nicht so viele Bilder machen können, da ich mehr damit beschäftigt war, Schuhe und Hund durch das Wasser zu bekommen.. xD
    Sehr gelungene Aufnahmen !!
    Die Idee mit dem „Ausleuchten“ iss super..

    Ich suche immernoch nach weiteren Unterirdischen Bunkern und Tunneln, die in Duisburg verteilten „Ortschaften“, sind rellativ lw..
    Ich bin mir der strickten Geheimhaltung der Spots bewusst, und halte das auch stets ein.., jedoch würde ich mich über einen Austausch über Email sehr freuen..

    weiter so!
    grüße
    Dave

    • Matthias sagt:

      in dem versinterten Teil des Operationsstollens sind die Decken nicht runtergekommen, sondern wurden nie fertiggestellt, da den Baumaßnahmen gottseidank sozusagen der Krieg ausging.

      Auch der Verbruch der dazu geführt hat das man in den versinterten Teil der Anlage hinein muss, ist durch Menschenhand herbeigeführt, da nach dem kalten Krieg die Beschussanlage ihren Sinn verlor und man oberirdisch eine Baggerschule betrieben hat. Das führte dazu das an dieser Stelle die Schlackenhalde in die der Bunker getrieben wurde so stark geschwächt wurde das es zum Verbruch kahm. Das einzige was den Zugang offen hielt war eben jenes besagte Stahlrohr durch das man in diese faszinierende Unterwelt gelangt. Ursprünglich sollte in die Anlage noch eine Großküche sowie eine größere Belüftungsanlage eingebracht werden. weswegen der Bunker in seiner aktiven Zeit auch nur als Behelfs-OP hergenommen wurde. Sonst bleibt zu erwähnen das die Leute die während der Bombardements da unten hockten unter äußerst hohen Temperaturen von bis zu 45°C zu leiden hatten da die Schlacke die weiterhin aufgegossen wurde, ewig zum abkühlen brauchte und der Bunker grundsätzlich, wie die meisten seiner Art im Ruhrgebiet, hoffnungslos überbelegt war.

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  3. Chris sagt:

    Hi
    Wir wollen da mal hin und schauen ob wir ein Eingang finden. Ich vermute das der in der Nähe vom Turm sein Muss wegen Belüftung und so.
    Habe auch gehört das wir in ein Rohr oder so rein müssen bis wir drin sind.
    Kannst du bitte sagen ob ich richtig liege. Wäre nett.
    Gruß Chris

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