Circus der Sinne – Mother Africa

Die Künstler von Mother Africa zeigten gestern Abend in der Halle Münsterland ein extrem buntes, abwechslungsreiches und perfekt choreografiertes, rasantes Programm.
Das Leben im Township Kapstadts wechselte sich mit artistischen Darbietungen, Tanzeinlagen, Gesang, Slapstik und Akrobatik ab. Immer wieder wurde die Action auf der Bühne entschleunigt und man fand sich auf der Strasse mitten im Township wieder. Bis ein weiteres Highlight den Zuschauer in seinen Bann zog und für ein sehr kurzweiligen Abend sorgte.

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Khayelitsha nennt sich das inzwischen neunte Programm von „Mother Africa„. Rund 30 Kilometer vor den Toren Kapstadts befindet sich das größte Township Südafrikas. In Khayelitsha, das soviel bedeutet wie „unsere neue Heimat“, leben etwa 400.000 Menschen in selbstgebauten Wellblech-, Holz- oder Pappkarton-Hütten.

„Mother Africa“ ist weit mehr als eine bunte Zirkusshow – es ist eine Reise durch den Kontinent der Lebensfreude, auf der es um großartige Unterhaltung und artistische Höchstleistungen geht, aber auch darum, die kulturelle Vielfalt Afrikas zu zeigen und den Besuchern ein Stück afrikanisches Lebensgefühl näher zu bringen. Die Gemeinschaft der Künstler ist der beste Beleg für ein harmonisches Miteinander – ungeachtet aller ethnischen oder religiösen Unterschiede. Für viele der Künstler bieten die Zirkusschule und Mother Africa zum ersten Mal in ihrem Leben eine Zukunftsperspektive und ein Zuhause, das nicht von Armut, Hunger oder Gewalt bedroht ist.

Genutzt habe ich, bis auf zwei Aufnahmen, das Nikon 70-200 f2,8 VRII. Durch die relativ gute Lichtsituation reichte es, die ISO auf 800 hoch zu schrauben, was für ein rauscharmes Ergebnis sehr förderlich war. Ja, ich weiß. Psychogequatsche eines D800 Fotografen. 😉

Gut Licht!

Thomas M. Weber

 

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