Berlin – Stadt der zwei Gesichter

Bei jedem Besuch zieht mich diese Stadt immer mehr in ihren Bann. Es gibt immer was zu sehen, immer was zu entdecken, nie wird es langweilig. Drei Tage lang tourte ich durch die Stadt und stolperte von einem Extrem ins andere.
Während meines Aufenthaltes feierte die Stadt zum 10. Mal das Festival of Lights. Berlin taucht dabei in ein Meer aus Licht und Farben. Ein Event, dass man als Fotograf wirklich gesehen und erlebt haben muß.

Den Gegenpol zum FoL gab es nur ein paar Meter weiter zu sehen. Da steht z. B. seit Jahren das verlassene Ballhaus R. direkt an der Spree und wartet darauf neues Leben eingehaucht zu bekommen. Ein paar Häuser weiter steht ein weiteres Gebäude mit bewegter Geschichte. Das Funkhaus G. begann als Freiheitssender, mutierte zum Soldatensender und wurde zuletzt als Bildungseinrichtung genutzt.

Auch das Militärische kam nicht zu kurz. Ein riesiges Areal vor den Toren der Stadt musste ich noch einmal besuchen. Mit nur einem Tag kommt man nicht aus wenn man einigermassen alles mal gesehen haben will. Mein erster Besuch hier liegt schon über ein Jahr zurück.

Ich weiß zwar nicht wie ich von hier den Bogen zu dem verlassenen Labor einer Chemiefabrik schlagen soll, habe es aber hiermit geschafft. 😉 Zur Geschichte des Labors kann ich nicht wirklich viel sagen. Es hat sich bis kurz nach der Wende halten können, dann war es aus. Um so erstaunlicher ist es, dass es zwar marode ist aber bei weitem nicht so viel mutwillige Zerstörung aufweist wie ähnliche Objekte bei uns im Westen.

Bis dahin und weiterhin Gut Licht!

Thomas M. Weber

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