ADAC Ostsee Rallye 2012

Hallo Fotofreunde,

die Ostsee Rallye ist zuende und war für uns ein fantastisches Erlebnis. Motorsport vom Feinsten und WebRock mittendrin!
Samstags war Renntag und wir nutzten den Freitag vorher um uns intensiv auf die Rallye vorzubereiten. Nachdem wir das Programmheft mit den einzelnen Wertungsprüfungen studiert hatten, fuhren wir diese einzeln ab. Wir stoppten die Zeit zwischen den einzelnen Punkten um abschätzen zu können ob wir alles wie geplant erreichen konnten. Dabei mussten wir ebenfalls darauf achten, nicht die Rennstrecke einer anderen Prüfung kreuzen zu müssen. Das wäre unmöglich gewesen. Letztendlich hatten wir alles perfekt im Griff.

Nun kurz zur sportlichen Seite der Rallye. Der Sieg gehörte Jan Becker und seiner CoPilotin Bianca Hutzfeldt mit ihrem Subaru Impreza WRX.

Platz 2 ging an Hermann Gassner und Harald Brock mit ihrem Mitsubishi EVO XR4

Den dritten Rang belegten Kim Boisen und Jesper Petersen auf ihrem BMW M3.

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WebRock gratuliert den Gewinnern herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Nun zur fotografischen Seite der Rallye. Das schwierigste ist es, die Fahrzeuge bei ihrem Vorbeiflug so scharf wir möglich abzubilden. Kein Problem mag der ein- oder andere denken. Ich verkürze die Belichtungszeit auf eine 1/2.000Sek und habe das Auto trotz der schnellen Fahrt scharf abgebildet. Stimmt! Ist aber langweilig anzuschauen. Das Auto ist in seiner Bewegung „eingefroren“ und sieht aus wie am Strassenrand geparkt mit Leuten drin.
Wir wollen die Bewegung und die Geschwindigkeit der Rallyeautos so gut wie möglich im Bild festhalten. Das erreichen wir dadurch, die Belichtungszeit an der Kamera vorzugeben. Die passende Blendeneinstellung soll die Kamera bestimmen. Priorität hat die Dauer der Belichtung. Die ISO hatten wir auf 200 eingestellt und den Autofocus auf AF-C, also kontinuierliche Schärfenachführung bei Bewegung des Motives.
Bei „langsamen“ Kurven mit geschätzter Geschwindigkeit der Fahrzeuge von ca. 60 km/h bis 80 km/h hat sich eine Belichtungszeit von 1/125 Sek bis 1/160 Sek bewährt. Dadurch ergibt sich beim „Mitziehen“ eine leichte Bewegungsunschärfe an der Karosserie und eine relativ hohe bei den sich drehenden Rädern und dem Hintergrund. Das bringt Dynamik ins Bild.
Am Sprunghügel waren die Autos mit 140 km/h bis zu 180 km/h unterwegs. Dort verkürzten wir die Belichtungszeit auf etwa 1/320 Sek und 1/400 Sek. Auch hier ist trotz der kurzen Verschlusszeiten noch sehr viel Dynamik und Bewegungsunschärfe im Bild zu erkennen. Hauptsächlich durch den unscharfen Hintergrund, die sich drehenden Räder und durch den weg spritzenden Dreck und Schotter hinter den Fahrzeugen.

Als Faustformel würde ich sagen, daß bei sich schnell bewegenden Motiven die Belichtungszeit grob doppelt so groß wie die Geschwindigkeit des Motives sein sollte.

Aber nun das Wichtigste, die Bilder der Rallye. Wir würden uns sehr über Kritiken und Kommentare freuen.


Noch mehr Bilder der Ostseerallye 2012 findet Ihr unter
Sehrbrock.org und Th-M-Weber.de

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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3 Kommentare zu ADAC Ostsee Rallye 2012

  1. Pingback: Luchtmachtdagen 2014 | WebRock-Foto.de

  2. Ahrens, Michael sagt:

    Hast Du evtl. auch Bilder von uns: 0 Wagen Schwarzer EVO

    LG
    Michi

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