DeBeFra Tour

Es wurde mal wieder Zeit für eine größere Urbex Tour. Seit längerem stand fest, daß es eine Fototour zur Maginot Linie in das Festungswerk Michelsberg geben wird.  Neben diesem festen Ziel galt es weitere lohnenswerte Örtlichkeiten zu finden. Wir wälzten Karten und wühlten uns durch Alben anderer Urbexer um zu selektieren welche Orte unbedingt besucht werden mussten.
Nach wochenlanger Planung waren die Ziele gesetzt und es ging endlich los! Erstes Ziel war das jedem in der Szene bekannte Chateau Bambi. Ein ziemlich abgerocktes Anwesen, das trotzdem noch seinen Charme hatte.

Zweiter Punkt auch dem Plan war ein verlassenes Schwimmbad, dass wir schon mal besucht hatten aber nur von aussen besichtigen konnten. Es gab damals keinen Weg hinein. Dieses mal war das völlig anders. Sämtlich Türen und Fenster waren offen und dem entsprechend sah es auch im Inneren aus….

Mein persönliches Highlight an diesem Tag folgte direkt im Anschluss. Auch diesen Kühlturm hatten wir schon einmal besucht und sind drunter-, hinein und hinauf geklettert. Er war diesen zweiten Besuch mehr als wert!

Am Samstag folgte nun der Besuch im schon erwähnten Festungswerk Michelsberg. Wir trafen uns pünktlich um 10:00 Uhr vor der Bunkeranlage. Da es sich bei unserem Besuch um eine reine Fototour handelte, hatten wir vereinbaren können außerhalb der normalen Öffnungszeiten hinein zu dürfen. Somit konnten wir uns ganz auf das Fotografieren konzentrieren ohne Rücksicht auf andere Besucher nehmen zu müssen. Der Fototag begann, nachdem wir unser Gerödel sicher verstaut hatten, mit einer Führung durch die Anlage. So konnten wir schon mal einen ersten Eindruck von den Motiven und den Ausmaßen dieses Objekte gewinnen.

Die Zeit flog nur so dahin. Am Ende des Tages waren wir 9 Stunden in der Anlage und sind nicht wirklich fertig geworden. 😉

Am 6.8.2016 wird es erneut einen Fototag im Festungswerk geben. Wer mitkommen mag, meldet sich bitte bei mir per email an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wenn auch früher knapp über 500 Soldaten ihren Dienst hier verrichtet haben, reichen schon 20 Fotografen um sich gegenseitig vor der Linse zu stehen. 😉
Bei Wikipedia gibt es weiterführende Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Ouvrage_Michelsberg

Zur Blauen Stunde schafften wir es noch so gerade an die Moselschleife bei Bremm. Hier kam für mich das erste Mal eine neue Technik des Fotografierens zum Einsatz. Die vorbeifahrenden Fahrzeuge schafften es nicht in der von mir gewählten Belichtungszeit von 30sec die Moselschleife zu umrunden. Eine längere Belichtungszeit hätte die Lichter des Ortes Bremm ausfressen lassen. Daher entschied ich mich dafür mehrere Aufnahmen zu machen und sie dann übereinander zu legen. Das mag für einige das normalste der Welt sein, für mich war es ein Novum. 😉

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Am Sonntag morgen treten wir den Rückweg an. Natürlich nicht, ohne noch ein weiteres Ziel aufzusuchen. Zu diesem Ort mache ich keine weiteren Angaben, da er schon so herunter gekommen ist, dass er keine weiteren Vandalen vertragen kann.

Es war eine sehr coole WebRock Fototour und ich freue mich schon auf die nächste Auflage am 6.8!

Gut Licht!

Thomas

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WebRock in der Wüste

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Es sollte ein Erholungsurlaub in Ägypten werden. Nur abgammeln, in der Sonne brutzeln, lesen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen….
Aus diesem Grunde habe ich auch nur meine minimalst Ausstattung mitgenommen. Kein Stativ, keine Brennweite über 70mm.

Der Gedanke hielt nicht länger als ein Augenzwinkern als ich ein Foto der Geisterstadt entdeckte. Das Web nahm sofort Witterung auf und machte sich auf die Suche.
Es handelt sich bei dem Ort um eine Bergarbeiterstadt. Sie wurde um das Jahr 2000 verlassen. Nachdem Plünderer alles verwertbare entfernt hatten, überließ man den Rest sich selbst.

Es gibt trotzdem noch viel zu entdecken wie man an den Bildern sehen kann. In vielen Häusern findet man noch Spuren der Menschen die dort einst gelebt haben. Wie auch in der Moschee, einer Schule und auch den kleinen Hütten die noch stehen.

Allerdings gibt es auch in der Touristenstadt Hurghada noch einiges zu entdecken. Man muss nur mit offenen Augen durch die Gegend ziehen und findet so manchen spannenden Ort. Die vor ein paar Jahren nach Ägypten ausgewanderte Ulrike Lüdemann führt euch durch die Stadt und zeigt Euch neben den Orten die man sehen muss auch das andere, urtümliche Ägypten.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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Reine Nervensache

Der Gedanke daran, eine komplette Theateraufführung mit der Kamera zu begleiten schwebte schon länger in meinem Kopf. Dabei wollte ich mich gerne so frei wie möglich bewegen dürfen. Der Theaterverein Schwalmbühne Harbeck gestattete mir schliesslich, genau das umzusetzen. Meinen herzlichen Dank dafür! Ihr wart Klasse! Alle!

Während der Generalprobe trugen die Schauspieler bereits ihre Kostüme, waren aber noch nicht geschminkt. Bis auf ein paar Gäste war der Zuschauerraum komplett frei. Dadurch konnte ich mich komplett frei bewegen ohne jemanden zu stören.

Eine weitere Frage war die Wahl der richtigen Ausrüstung. Ich wollte so flexibel wie möglich sein und trotzdem nicht mit dem Trolley durch die Gegend rollen. 😉 Die Entscheidung fiel dann auf das 35mm f1.8 für die Arbeit hinter der Bühne und das 70-200 f2.8 für die Arbeit davor. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die klassische 35er Reportagebrennweite durch die hohe Lichtstärke sehr passend für das schummrige Licht hinter der Bühne war. Mit einem ISO-Bereich zwischen 800 und 1600 kam ich sehr gut zurecht.

Ein besonderes Erlebnis war es, die Emotionen der Schauspieler zu sehen. Während der Generalprobe lief alles noch relativ locker ab. Als es dann auf die Premiere am Samstag Abend zuging, wuchs die Anspannung deutlich spürbar an. Alle waren hoch konzentriert, zogen sich etwas zurück und studierten nochmal ihre Texte.

Als dann ein paar Minuten nach Beginn der Vorstellung der erste Lacher des Publikums zu hören war brach das Eis hinter der Bühne. Geschafft! Das Stück funktioniert!

Jetzt noch ein paar Worte zur Komödie „Reine Nervensache“ von Wolfang Binder:

„Schock für eine junge Ehefrau: Die Erbtante kündigt kurzfristig ihren Besuch an, um den Gatten ihrer frisch vermählten Nichte kennenzulernen. Da dieser auf Geschäftsreise ist, muss der geistig auf Sparflamme lebende Freund in dessen Rolle schlüpfen.
Das Täuschungsmanöver schein zu gelingen. Leider verursachen zahlreiche weitere Besucher ein heilloses Durcheinander, so dass bald Niemand mehr weiß, wer er oder sie eigentlich ist und Jeder Jeden mit Jedem verwechselt.
Der überraschend zurückkehrende Ehemann macht die Katastrophe schließlich perfekt. Oder ist vielleicht alles nur ein böser Traum?…“

Unter der Regie von Gaby Braun spielten: Toni Röttinger, Nadine Kosak, Matthias Kosak, Nadine Hörter, Helga Rögels, Ulrike Kotlowski, Walter Kotlowski, Birgit Röttinger, Roger Honisch, Alfred Uschmann-Kamps, Tobias Geiser. Requisite: Ingrid Kosak. Souffleusen: Michaela Röben und Haldis Schotten.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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WebRock talkt…

WebRock krabbelte nicht in Höhlen herum, besuchte keinen Bunker und hatte auch keinen Lost Place auf der Agenda. Nicht einmal die Blaue Stunde war angesagt.

Keine Sorge, ich bleibe meinen Vorlieben treu, bin aber Neuem gegenüber immer aufgeschlossen!

Eine Talkrunde im Pumpenhaus Münster stand auf dem Plan. 😉
Jede Herausforderung bringt automatisch eine Weiterentwicklung hervor. In diesem Fall war es genau so. Während einer Talkrunde zu fotografieren stellt andere Ansprüche an den Fotografen als es ein Konzert erfordert.
Es ist unglaublich wie laut ein Spiegelschlag sein kann, wenn er zufällig in einer kurzen Gesprächspause die Stille zerreißt. Alle Gäste im Saal und auf der Bühne drehen ihre Köpfe in Deine Richtung und blicken Dich strafend an…. 😉
So schlimm war es nicht aber man muss wirklich aufpassen „den“ Moment nicht zu verpassen und trotzdem so unauffällig und leise wie möglich zu sein.

Die Nikon wurde auf den Q(uiet)-Modus gestellt um den Krach des besagten Spiegelschlages zu reduzieren. Im Grunde ist das auch nur Bauernfängerei. Der Spiegel klappt beim Auslösen nach oben und bleibt in der Stellung bis man den Auslöser los lässt und fällt dann wieder herunter. Man reduziert das Geräusch nicht sondern zieht es in die Länge und dadurch wirkt es leiser.
Als nächstes werden vor der Show bei schon schummerigem Licht ein paar Testaufnahmen gemacht um einen ISO Wert festzulegen mit dem man vernünftig arbeiten kann. Selbstverständlich stellt man die Spot Belichtungsmessung ein. An diesem Abend kam ich mit ISO1.250 sehr gut zurecht.

Am vergangenen Samstag lud Adam Riese illustre Gäste zu sich ins Pumpenhaus Münster. Oswald „Ossi“ Münnig, Ralf Kramp und Shary Reeves waren dieses Mal zu Gast auf Adams Couch.

Erster Gast auf dem Sofa war „Ossi“ Oswald Münnig den eine lange Freundschaft mit Adam Riese verbindet. Ossi ist Tourneeveranstalter, Plattenfirma und Manager in einer Person. Als Manager hat er u.a. für Götz Alsmann, die H-Blockx und Helge Schneider gearbeitet.  Man sagt ihm nach an fast jeder Autobahnausfahrt eine gute Pommesbude zu kennen.
Adam Riese zeigte Bilder aus alten Zeiten in denen Ossi noch als Sunny Domestozs oder mit den „Fidele Schwager“ auf der Bühne stand. Der Anblick zauberte sofort ein Lächeln in Ossi´s Gesichtszüge.

Der zweite Gast war Ralf Kramp. Seine ganzes Leben und Wirken erzählt von Mord und Totschlag. Als Krimi Autor und Inhaber des kbv-Verlages in Hillesheim/Eifel bewies er bereits in kürzester Zeit seine Vorliebe zum Schwarzen Humor: Er suche nun bereits seit Jahren nach dem Mörder seine Frau, behauptete er. Aber niemand wolle den Job übernehmen…
Seiner noch lebende Frau Monika führt die Buchhandlung „Lesezeichen“ in Hillesheim. So schließt sich der Kreis vom Autor über den Verlag und die Buchhandlung zum Leser.

Dritter Gast im Bunde war die zauberhafte Shary Reeves. Sie sprühte nur so vor Lebensfreude und zog das Publikum mit ihrer liebenswerten Art sofort in Ihren Bann. Zusammen mit Ralph Casters arbeitet sie als Moderatorin von „Wissen macht Ah“ für den WDR. Aufgewachsen in Köln und New York ist sie für ihr soziales und gesellschaftliches und Engagement ausgezeichnet worden. U. a. trägt sie den Titel Botschafterin der Stiftung deutsche KinderKrebs Hilfe.

Es war ein kurzweiliger Abend und hat mich wieder etwas dazu lernen lassen.

Gut Licht

Thomas M. Weber

 

 

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Zu Besuch im Zwinger

Immer auf der Suche nach Orten die etwas Besonderes für das Auge eines Fotografen bieten, kam WebRock der Zwinger in Münster vor die Linse. Ein Jahrhunderte altes Gebäude mit einer sehr bewegten Geschichte.
Die sehr unterschiedlichen Lichtverhältnisse innerhalb des Bauwerkes sorgten dafür, dass es insgesamt 5h dauerte alles zu fotografieren was wir fotografieren wollten.

Der Zwinger im westfälischen Münster ist ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung aus der frühen Neuzeit. In der Zeit des Nationalsozialismus war er sowohl Gefängnis als auch Hinrichtungsstätte der Gestapo und wurde durch alliierte Bombenangriffe schwer beschädigt. Seit der Umwandlung in ein Mahnmal gehört der Zwinger zum Stadtmuseum Münster und beherbergt die Skulptur Das gegenläufige Konzert.“ (Quelle Wikipedia)

„Neueren Forschungen zufolge könnte die Baugeschichte jedoch auch anders abgelaufen sein: So ist bekannt, dass Fürstbischof Franz von Waldeck zwischen Juli 1535 und März 1536 das Bauwerk „mächtiger“ machte. Somit bestand die ursprüngliche Anlage aus einem Rondell mit einem Durchmesser von ungefähr 19 m und einer Wandstärke von 1,9 m, dem heutigen inneren Ring. Um den Zwinger zu verstärken, ließ Franz von Waldeck im Abstand von rund 2,2 m eine zweite, vorgelagerte Mauer mit einer Wandstärke von ebenfalls rund 1,9 m errichten, wodurch der charakteristische Rundgang entstand, dessen Ursprung Geisberg in der teilweise Abtragung der Außenmauern sieht. Für diese neue These spricht, dass in der Außenmauer Kalkmergelbruchsteine enthalten sind. Sie wurden beim Bau der ursprünglichen Stadtmauer verwendet und könnten bei deren Abbruch und Verlegung im Bereich des Zwingers als Baumaterial für die Mauer des Bollwerks verwendet worden sein.[2]

Über die ursprüngliche Höhe des Zwingers existieren keine verlässlichen Informationen. Vor der teilweisen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg betrug sie auf der Westseite 8,75 m. Allerdings kann es sich dabei nicht um die ursprüngliche Höhe handeln, da bei der Schleifung der Befestigungsanlagen und dem Anlegen der Promenade im Jahre 1772 auch rund um den Zwinger Erde abgetragen wurde und er seitdem mindestens 2,25 m höher erscheint. Gut zu erkennen ist dies am ehemaligen Eingang, der zur Bauzeit auf der Höhe des umgebenden Geländes lag.[3]

Im Inneren bestand der Zwinger aus zwei Stockwerken, einem Keller und einen separaten Dachgeschoss. Über die ursprüngliche Aufteilung existieren keine Informationen. Dagegen gibt es die Pläne der Innenarchitektur nach der Umgestaltung zu einem Gefängnis in den 1730er Jahren. In allen drei Etagen gab es um den Innenhof in der Mitte des Zwingers jeweils sechs im Kreis angeordnete Zellen. Sie wurden verbunden durch einen äußeren Rundgang zwischen Außenmauer und den Zellen innen. Die Aufteilung wurde im Jahre 1919 erneut verändert, als der Zwinger als Wohnhaus und Atelier für Maler vermietet wurde. Entsprechend wurden Wände entfernt und neue Durchbrüche geschaffen. Die teilweise Zerstörung im Zweiten Weltkrieg trug anschließend dazu bei, dass von der ursprünglichen Architektur nur noch wenige Teile erhalten geblieben sind.“
(Quelle Wikipedia)

Der Zwinger kann in den Monaten von April bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat bei einer Führung besichtigt werden. Sie beginnt im Stadtmuseum Münster mit einer Tondiaschau über die Geschichte des Gebäudes. Zusätzlich kann der Zwinger an jedem dritten Donnerstag im Monat um 20 Uhr besichtigt werden. Für Gruppen und Schulklassen (für letztgenannte ist die Führung kostenlos) können zusätzliche Termine vereinbart werden.

Zusätzlich besteht von Juni bis September jeweils sonntags zwischen 14 und 18 Uhr die Möglichkeit zur Besichtigung.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

 

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Eine Zeitungsgeschichte

tw_DSC_0557Jeden Morgen liegt sie pünktlich im Briefkasten und unterrichtet uns über die neuesten Geschehnisse in der Welt. Aber wie kommt sie dahin? Wer macht sie? Wie macht man sie?

Die Zeitung!

WebRock hat sich mit dieser Frage beschäftigt und durfte sich mehrere Tage im Druckhaus der Münsterschen Zeitung aufhalten und die einzelnen Schritte der Entstehung einer Tageszeitung mit der Kamera begleiten.

Wir beginnen im Rollenlager. Hier lagern Papierrollen von unterschiedlicher Qualität, Breite und verschiedenen Herstellern. Es gibt 140cm, 105cm und 70cm breite Papiere. Sie werden angeliefert aus Skandinavien, Großbritannien, den Niederlanden, Kanada, Russland und Deutschland. Es gibt 100% Recyclingpapier, 100% Frischfaserpapier und ein Mischpapier, bestehend aus den erstgenannten Sorten.
Der Jahresverbrauch an Papier liegt bei der Münsterschen Zeitung bei ca. 7.000 to.

Aus dem Rollenlager heraus werden die ca. 20km langen Papierrollen zur Druckmaschine gebracht. Das passiert mit einem Gabelstapler, der anstelle der sonst üblichen Zinken über eine Art Zange verfügt mit der er eine Rolle gut greifen kann.

Um etwas lesbares auf das Papier zu bekommen braucht man natürlich noch Farbe. Eingesetzt wird Blau, Gelb Rot und Schwarz. Gedruckt wird im sogenannten Offset Verfahren.

Vor Druckbeginn müssen die Druckplatten noch hergestellt und in die Druckmaschine eingesetzt werden. Durch aktuelle Ereignisse und die dadurch veränderte Nachrichtenlage muss schon mal der Druckbeginn verschoben werden weil die Platten aktualisiert werden müssen.

Nun werden die aus Aluminium bestehen Druckplatten in die Druckmaschine eingesetzt. Dann beginnt die Produktion der Zeitung…
Langsam wird mir klar, warum diese Station „Rotation“ genannt wird.

Durch die riesige Druckmaschine zu laufen war schon ziemlich krass. Im laufenden Betrieb, während kilometerweise die neue Tageszeitung an einem vorbeifliegt, alles ist laut, rotiert und in Bewegung.

Am Ende des Druckprozesses liegt eine fertig geschnittene, gefaltete und für die Weiterverarbeitung vorbereitete Zeitung. Sie wird von Fliessbandern automatisch aufgenommen und in die Halle nebenan transportiert. Dort können bis zu 8 Beilagen noch zur Zeitung hinzu gefügt werden.

Im Versand werden die Zeitungen inclusive der Beilagen nun gebündelt und per Fließband aus der Produktionshalle befördert. Draussen stehen schon die Transporter bereit, die sich um den Weitertransport zum Zusteller kümmern.

Dann ist die Zeitung dort, wo wir sie an jedem Morgen pünktlich finden. Wie immer! Und niemand sieht ihr den langen Weg von der Rolle in den Briefkasten an. 😉

Vielen Dank an das Medienhaus Lensing, für die Erlaubnis diese Aufnahmen machen zu dürfen!

Gut Licht!

Thomas M. Weber

 

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Fototag in der Zeche Westfalen

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Eine sehr spannende Tour hatte WebRock mit 15 weiteren Fotografen an der Zeche Westfalen in Ahlen. Wir von WebRock haben den Fototag organisiert um mit befreundeten Fotografen ein Stück Zechengeschichte kennen zu lernen.

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Der Tag begann damit, daß wir bereits gegen 9:00 Uhr an der Zeche eintrafen und uns schon mal ein wenig auf dem Gelände umsahen. Die ersten Stative wurden aufgebaut und ich hörte schon den ein- oder anderen Spiegelschlag im Frühdunst. 😉

Nachdem uns wie verabredet um 10:00 Uhr der Mitarbeiter der Zeche in Empfang genommen hatte, führte er uns zuerst in die Maschinenhalle wo und allen erst mal die Luft weg blieb. Was für eine beeindruckende Location! Ich stellte mein Zeug erst mal an die Seite und schaute mich in aller Ruhe um. Nach einer halben Stunde war klar, dass ich an diesem Tag nicht alles würde umsetzen können was die Zeche an Motiven hergibt.

Alleine die beiden Räume mit den Fördermaschinen forderten eine Menge Zeit. Es stand zu dem Zeitpunkt schon fest, dass wir die Aktion wiederholen müssen. 😉

Wir durften uns für 5h im Lokschuppen, dem Lüftergebäude und der Maschinenzentrale frei bewegen und fotografieren bis der Sensor ausglühte.

Am 24.10.2015 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr werden wir nochmal einen Fototag an der Zeche Westfalen durchführen. Anmeldungen bitte per mail an Thomas(ät)webrock-foto.de

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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Läuft bei mir – Color Run in Münster

„Läuft bei mir“ war as aktuelle Motto für den bunten Lauf durch die Stadt. Am vergangenen Sonntag machte der Color Run Station in Münster. Ein farbenfrohes Spektakel bei dem WebRock nicht fehlen durfte!

Besondere Aufmerksamkeit sollte man seiner Ausrüstung im Vorfeld schenken. der feine, farbige Staub dringt in die kleinsten Ritzen und setzt sich gerne in Superzoom Objektiven fest. In den genannten Gläsern am schnellsten, weil der meist ausfahrbare Tubus wie eine Luftpumpe wirkt.

Am besten sollte man also sein Equipement mit einer Kunststofffolie oder Plastikbeutel schützen, deren Öffnungen man staubsicher mit Klebeband fixiert. Ja, sieht scheiße aus, hilft aber! 😉

„Der COLOR RUN ist ein weltweit stattfindender 5-Kilometer-Lauf der ganz besonders farbenfrohen Art. Hauptziel der Veranstaltung ist das Zusammenkommen verschiedenster Menschen, die mit ihrer ganz individuellen Fitness eine Laufveranstaltung erleben, bei der Spaß die erste Regel ist. Das Ergebnis ist ein unvergesslicher Tag mit atemberaubenden Bildern und kunterbunten, fröhlichen Läufern. Die Teilnehmer starten komplett weiß gekleidet und durchlaufen vier Farbzonen, in denen sie von freiwilligen Helfern mit 100% natürlichem Farbpulver auf Reismehlbasis besprüht werden. Ein Highlight der Veranstaltung ist das Finish Festival an der Ziellinie. Erstmalig fand das von Travis Snyder ins Leben gerufene Event im Januar 2012 in Utah statt. Für 2015 sind weltweit 300 Events geplant. In Deutschland wird das Event dieses Jahr zum dritten Mal von der THE COLOR RUN GmbH und den Veranstaltern Juergen Lange und Thomas Rebsch organisiert. Geplant sind unter anderem Nürnberg (Auftakt am 31. Mai), Essen, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Mannheim, Hannover, München, Münster und Berlin. Bei jedem Event kommt ein Teilbetrag des Eintrittspreises einem gemeinnützigen Zweck zur Förderung von Kindern und Gesundheit zugute. Als Titelsponsor konnten die Veranstalter den Farbenhersteller Brillux gewinnen. Der Ticketpreis für den COLOR RUN beginnt bei 25,99 Euro und beinhaltet u.a. das umfangreiche Starterpaket mit einem weißen COLOR RUN T-Shirt, Stirnband, individueller Startnummer und mindestens einem Farbbeutel.“
(Quelle: thecolorrun.de)

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Panorama Borkum

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Unser diesjähriger Aufenthalt auf Borkum war von der Graufilter- und Panoramafotografie bestimmt. Diese Zielsetzung erforderte eine besonders sorgsame Auswahl des dafür nötigen Equipements. Das nur eine Fototasche mit auf die Reise ging und nicht wie üblich der Fototrolley machte es nicht leichter.

Im Vorfeld der Reise hatte ich mir schon Gedanken gemacht, wo eine Panorama Aufnahme besonders viel Sinn machen würde. Es gibt einige Orte auf Borkum die sich perfekt für diese Art von Fotografien eignen. Bis auf eine Location, die aus Sicherheitsgründen, nicht zugänglich war hat alles andere perfekt funktioniert. Überall wo ich um Erlaubnis gefragt habe war man sehr freundlich und zuvorkommend. Der Deal, Location gegen Bilder, hat beide Seiten zufrieden gestellt. So soll es sein. 😉 An dieser Stelle Vielen Dank an das „Haus Alter Leuchtturm„, dem Inselhotel „Rote Erde“ und natürlich dem „Heimatverein Borkum„.

Bei dem starken Wind und dem entsprechenden Wellengang in der Woche auf der Insel drängten sich Graufilteraufnahmen förmlich auf. Eingesetzt habe ich den Haida ND3.0 am Nikon 24-70 f2.8. Der Filter ist mit knapp 33 EUR sehr günstig und ich habe keinen Grund gefunden über ihn zu meckern.
Für die Aufnahmen am Strand habe ich ein paar Badegäste angesprochen, die sich spontan als Model zur Verfügung gestellt haben. Auch hier Dank an Adrian und Oma Ingrid!

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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Double Ultra Triathlon Emsdetten

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In Emsdetten fand am vergangenen Wochenende schon zum zweiten Mal der DUT (Double Ultra Triathlon) statt. Die teilnehmenden Sportler müssen dabei insgesamt 452 km zurücklegen. Diese immense Strecke teilt sich auf in 7,6 km Schwimmen, 360 km Radfahren und 84,4 km Laufen.
Da ich mich sportlich nur mit Ritter Sport auskenne, begleitete ich die Veranstaltung mit der Kamera. Am Samstag morgen um 7:00 Uhr gab unser Bürgermeister pünktlich den Startschuß für die Veranstaltung.
Mich hat dabei die fotografische Herausforderung gereizt. Schwimmer hatte ich noch nie vor der Linse. Jogger waren auch noch nie so mein Thema und Radfahrer…? Irgendwie auch nicht. 😉 Beginnen wir mir den Schwimmern.

Im Laufe der Veranstaltung hat sich für mich heraus gestellt, daß das Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II Objektiv die richtige Linse für eine solche Veranstaltung ist. Ein großer Teil der Aufnahmen ist entweder offenblendig oder mit f3.2 entstanden. Meine Begeisterung für das Glas ist ungebrochen.

 

Mitzieheraufnahmen kennt man ja aus der Motorsport Fotografie. Bei Joggern geht sowas auch. Es hat ein wenig Herumprobiererei gebraucht bis ich die einigermaßen funktionierende Belichtungszeit gefunden habe. Die Belichtungsmessung habe ich auf Spotmessung umgestellt.

Bei den Radfahrern war das nicht ganz so schwer. Hier hat sich eine Belichtungszeit von 1/50 sec als praktikabel heraus gestellt.

Gut Licht!

Thomas M. Weber

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